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Weihnachten



Was bedeutet uns Weihnachten Heute?

Bald ist es wieder soweit und Weihnachten steht vor der Tür. Zum Advent wird der Adventskranz angezündet und in den Gärten und Balkonen der Häuser erstrahlt wieder die festliche Weihnachtsbeleuchtung und man überlegt sich bereits jetzt, was man wem dieses Jahr zu Weihnachten schenken kann. Die Geschenke, für die Kinder, Eltern, Oma, Opa und Tante müssen her, die Geschäftsleute suchen nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für ihre Kunden – Und der alljährliche Weihnachtsstress stellt sich ein – Kurz: Wir stimmen uns auf das Weihnachtsfest ein.

Weihnachten

Doch was bedeutet eigentlich Weihnachten in der heutigen Zeit für uns? Ist Weihnachten nur noch ein kommerzieller Brauch geworden, an dem sich hauptsächlich der Einzelhandel erfreut? Oder ist auch in der heutigen modernen Zeit noch etwas von der ursprünglichen Bedeutung von Weihnachten erhalten geblieben?

Weihnachten ist das christliche Fest der Geburt von Jesus. In der christlichen Kirche wird Weihnachten seit 354 am 25. Dezember gefeiert – wahrscheinlich anknüpfend an das Fest des vom römischen Kaiser Aurelian 274 als Reichsgott eingesetzten „Sol invictus“ („unbesiegte Sonne“). Mit der Ausbreitung des Christentums haben sich diverse römische und germanische Brauchtümer miteinander vermischt. Es wird vermutet, dass die römische Kirche in der Zeit der Christianisierung den Heiligen Abend am 24. Dezember eingeführt hat um die „heidnischen Bräuche“ einzudämmen, denn um den 24. Dezember feierten die Germanen das „Julfest“ – das Fest der Wintersonnenwende. Auch beim germanischen Julfest wurden Tannenzweige mit Lichtern geschmückt und vor die Häuser gehängt, wahrscheinlich um böse Geister abzuwehren. Die häusliche Weihnachtsfeier mit der Beschenkung der Kinder durch das Christkind – später auch durch den „Weihnachtsmann“ – breitete sich im 16. Jahrhundert zunächst in evangelischen Gebieten aus. Der Weihnachtsbaum ist um 1600 zuerst in Deutschland nachweisbar.

Auch heute noch ist Weihnachten der höchste christliche Feiertag, an dem wir der Geburt von Jesus Christus, dem Messias – Gottes Sohn – gedenken. Doch ist Weihnachten wirklich noch ein christliches Fest? Viele von uns sind aus der Kirche ausgetreten, wegen der Kirchensteuer und anderer Gründe. Vielen Leuten ist der Glaube an die Kirche – und auch an Gott? – verloren gegangen. Der Alltag ist zunehmend stressiger und im Zeitalter von Internet, Web 2.0, Fernsehen, Mp3, Finanzkrise & Co. beschäftigen wir uns lieber mit anderen, vermeintlich wichtigeren Dingen als dem Glauben.

Wozu dann also noch das Weihnachtsfest? Ist Weihnachten nicht eigentlich überflüssig geworden? In die Kirche gehen die meisten von uns ohnehin nur zu Weihnachten und zu Ostern, quasi um einen Pflichtbesuch abzustatten. Wozu dann noch das Ganze? Könnte man nicht Weihnachten auch abschaffen, wie man auch schon den „Buß- und Bettag“ zur „Finanzierung der Pflegeversicherung“ abgeschafft hat?

Mit diesem Gedanken würde sich wohl kaum einer anfreunden können. Weihnachten abschaffen? Nein, das geht nun wirklich zu weit!

Weihnachten ist nämlich auch heute noch viel mehr, als ein rein kommerzieller Feiertag für den Handel und die Onlineshops.

Weihnachten, das ist für uns die Zeit, wo wir mit der Familie bei einem schönen Weihnachtsessen beisammen sitzen, wir beschenken uns gegenseitig, wir sehen Freunde und Verwandte wieder, die wir schon lange nicht mehr getroffen haben, man genießt die freien Tage, wo es mal keinen Stress in der Firma gibt. Weihnachten, das ist aber auch die Zeit, wo wir alle etwas nachdenklicher, besinnlicher und fürsorglicher werden. Man spendet für wohltätige Organisationen, man gibt dem Postboten, Zeitungsjungen, dem Müllmann, der Friseurin, etc. ein kleines Trinkgeld. Dem Obdachlosen auf der Straße gibt man ein wenig Kleingeld für eine warme Mahlzeit und auch einige Prominente engagieren sich zu Weihnachten verstärkt für wohltätige Zwecke. Aber auch der Glaube an Jesus und Gott – der Glaube an eine bessere, friedlichere Welt kehren zumindest zu Weihnachten verstärkt in die Herzen der Menschen zurück. Wäre es dann nicht schön, wenn das ganze Jahr über Weihnachten wäre? Wohl kaum, denn dann ginge der Reiz des Besonderen verloren. Wer will schon jeden Tag eine Weihnachtsgans essen und dem Postboten jeden Tag ein Trinkgeld geben?

In diesem Sinne … Fröhliche Weihnachten 2008!


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