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Isaak

Isaak ist eine zentrale Figur des jüdischen Glaubens. Seine Geschichte wird in der Genesis erzählt (Gen 21-28 EU). Er lebte nach den biblischen Erzählungen etwa im 19. Jahrhundert v. Chr., jedoch ist außerbiblisch nichts über ihn bekannt. Zusammen mit seinem Vater Abraham und seinem Sohn Jakob wird er zu den Erzvätern Israels gezählt.

Von Isaak ist von allen drei Erzvätern am wenigsten biblisch überliefert. Er ist der zweitgeborene Sohn Abrahams, der einzige, den er mit seiner Frau Sara zeugte. Seinen Namen erhält er schon vor der Geburt (Gen 17,19 EU) durch Gott, da Sara über die Ankündigung der Geburt in ihrem hohen Alter gelacht hat. Im Alter von acht Tagen wird Isaak beschnitten. Abraham wird von Gott auf die Probe gestellt, indem er seinen Sohn Isaak opfern soll (Gen 22 EU) (hebr.: Akeda). Doch Gott greift im letzten Moment ein und rettet Isaak. Nach dem Tod Saras schickt Abraham einen Diener in seine Heimat in die Gegend von Haran, um für Isaak eine Frau zu suchen. Der Knecht trifft dort auf Rebekka, eine Enkelin des Bruders von Abraham. Sie und ihre Eltern erklären sich mit der Heirat einverstanden, und Rebekka zieht mit dem Knecht zurück nach Kanaan. Rebekka gebiert ihrem Mann Zwillinge: Esau und Jakob. Isaak erlangt großen Reichtum, erblindet jedoch im Alter. So kann sich der zweitgeborene Sohn Jakob von ihm mit Hilfe bzw. auf Anstiftung seiner Mutter Rebekka den Segen, der eigentlich für Esau bestimmt war, erschleichen (siehe dazu: Linsengericht). Nachdem Isaak im Alter von 180 Jahren stirbt, wird er von seinen beiden Söhnen gemeinsam begraben (Gen 35,29 EU)

Die Rolle Isaaks im Christentum ist weniger bedeutend als im Judentum. Im Neuen Testament wird der Stammbaum des Jesus von Nazaret auf Abraham zurück geführt – über Isaak und Rebekka. Damit reklamiert das Christentum seinen Anteil an der biblisch-historischen Überlieferung, die seit Abraham an die Erzväter Israels ergangen war.


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