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Für Weihnachtsgeschenke wollen Deutsche nicht sparen



Zumindest an Weihnachten wollen die Deutschen nicht sparen, denn laut einer Studie wird mit einem Durchschnittsbudget von 397 Euro jeder Vierte in 2013 mehr ausgeben als im Vorjahr.

Es ist bundesweit die größte repräsentative Umfrage zu diesem Thema: Rund 1000 Studierende der FOM Hochschule haben – unterstützt von 21 Professoren und Lehrbeauftragten – im Ruhrgebiet sowie in neun deutschen Großstädten in face-to-face-Interviews insgesamt 7722 Schüler, Studenten, Berufstätige, Hausfrauen/-männer, Arbeitslose und Rentner nach ihren Kaufabsichten für das Weihnachtsfest befragt. Mit einem Durchschnittsbudget von 397 Euro wird jeder Vierte in 2013 mehr ausgeben als im Vorjahr. Prof. Dr. Oliver Gansser, Gesamtleiter der Studie: “Mit durchschnittlich knapp 600 Euro verfügen die Hausfrauen und -männer über das größte Budget für Weihnachtsgeschenke. Selbst Schüler ab 14 Jahren geben im Mittel rund 158 Euro aus.”

Interessant für den Einzelhandel: Auch in diesem Jahr werden mehr als 70 Prozent der Befragten ihre Geschenke erst im Dezember einkaufen. Der Studie zufolge können sie in drei Käufertypen eingeteilt werden:

- Die Kompromisslosen: Für sie stehen Qualität und Funktionalität der Produkte an erster Stelle, sie schätzen die Fachberatung im Geschäft und suchen in erster Linie den stationären Einzelhandel auf. Mediale Informationsquellen sind für sie eher unwichtig.
- Die Stadt-Bummler: Sie nutzen persönliche Empfehlungen von Freunden und kaufen gern in der Stadt ein, also in Einkaufszentren, Einkaufsmeilen und Warenhäusern. Am liebsten verschenken sie Bekleidung, Uhren und Schmuck sowie Eintrittskarten für Kultur-Events. Zu dieser Gruppe gehören signifikant mehr Frauen als Männer.
- Die Internet-Shopper: Sie sind bequem, suchen über spezielle Preissuchmaschinen nach Schnäppchen und verlassen sich überwiegend auf die Bewertungen anderer Kunden im Internet. Dort bestellen sie hauptsächlich Geschenkgutscheine sowie Bücher und Schreibwaren.

Weitere Ergebnisse der Studie: Je älter die Schenkenden sind, desto höher fällt ihr Budget für Weihnachtsgeschenke aus. Im Schnitt werden sechs bis sieben Menschen beschenkt. Bei der Informationsbeschaffung gaben die Befragten die persönlichen Empfehlungen von Freunden als Top-Antwort. Auf Rang 2 landeten die Internet-Suchmaschinen. „Das Internet ist bekanntermaßen eine wichtige Informationsquelle. Allerdings haben wir festgestellt, dass die Käufer objektive Suchmaschinen klar favorisieren. Social Media Kanäle wie z. B. Facebook-Seiten der Hersteller kristallisieren sich hier als unbedeutendes Marketinginstrument heraus und landen mit Platz 20 auf dem letzten Rang“, fasst Professor Gansser zusammen.

Spitzenreiter beim Kauf der Weihnachtsgeschenke sind die Menschen in Frankfurt/Main. Sie geben im Schnitt knapp 480 Euro aus. In Hannover dagegen verplanen die Befragten im Mittel “nur” rund 313 Euro.


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