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Stress rund um Weihnachten vermeiden



Friede, Freude, Weihnachtsfrust … Fröhlich und besinnlich, aber auch stressig und turbulent – das ist die gesamte Weihnachtszeit. Wir genießen zum einen die Momente der Entspannung, wenn wir uns mit Freunden am Glühweinstand treffen, einen langen Winterspaziergang machen oder mit der Familie zusammen sind.

Gedränge am 1. Adventssamstag in der Hamburger City, Mönckebergstraße

Gedränge am 1. Adventssamstag in der Hamburger City,
Mönckebergstraße – Foto: E. Siefken

Auf der anderen Seite rauben uns die Kaufhaus-Geschenke-Rallye und die Weihnachtsvorbereitungen oft den letzten Nerv. Zeitnot und Hetze verwandeln die Vorfreude in Fest-Frust. Kein Wunder, dass der Haussegen schnell schief hängt und viele froh sind, wenn die Feiertage wieder vorbei sind. Wie können wir dem Weihnachtsstress begegnen, der sich jedes Jahr aufs Neue breit macht? Gibt es Tipps und Tricks für eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit? Nachfolgend finden Sie einige Tipps von kau-dich-fit.de und wrigley.de zur Vermeidung von Stress zu Weihnachten:

Stressmanagerin Frau Dr. Schonert-Hirz

Tipps für ein entspanntes Fest von Stressmanagerin Frau Dr. Schonert-Hirz

Frau Dr. Sabine Schonert-Hirz ist seit 20 Jahren Expertin auf dem Gebiet des Stressmanagements. Sie verrät, wie wir besser mit Hektik und Überforderung umgehen können, damit zu Weihnachten ein “Oh, du fröhliche…” entspannt über die Lippen kommt:

Welche Ursachen gibt es für den Stress rund um Weihnachten?

“Zeitmangel und Perfektionismus sind die häufigsten Stressauslöser in der Vorweihnachtszeit. Wer vor den Feiertagen die Wohnung auf Hochglanz bringen möchte und bei der Weihnachtsdekoration, Speisenauswahl, den Geschenken sowie beim eigenem Styling und Outfit hohe Ansprüche hat, erlebt unweigerlich mehr Stress als Freude. Aber auch wenn alle Freunde und Familienmitglieder sich verhalten, als gäbe es nach Weihnachten keine Möglichkeiten mehr, sich zu sehen, übersteigt dies unsere Kapazitäten. Weniger Aktivitäten sind hierbei oft mehr!”

Wie können wir dem Stress begegnen?

“Gute Planung und Beschränkung auf das Wesentliche sind die Geheimnisse, um nicht die Nerven zu verlieren und eine harmonische Adventszeit zu genießen. Nehmen Sie sich schon jetzt den Terminkalender vor. Üben Sie das „Nein-Sagen“ und lassen Sie nur unbedingt wichtige Termine zu! Machen Sie sich eine Erledigungsliste und teilen Sie sich Ihre Zeit gut ein: Karten schreiben, Geschenke kaufen, Verpackungsmaterial besorgen sowie Besuche, Unternehmungen, Spiele und Speisen für die Feiertage planen. Wer kann welche Aufgabe übernehmen? Lösen Sie sich von dem Zwang, alles alleine erledigen zu müssen und binden Sie Freunde, Partner und Familienmitglieder mit ein, etwas zu gestalten oder zu planen. Das stärkt Freund- und Partnerschaften sowie den Familiensinn und entlastet Sie zudem!”

Welche Tipps haben Sie für einen harmonischen Heiligabend?

“In jeder Familie, jeder Partnerschaft und jedem Freundeskreis gibt es Reizthemen oder kritische Punkte, über die gern diskutiert oder gestritten wird. Nehmen Sie sich vor, diese bewusst zu vermeiden und überlegen Sie vorher, worüber Sie sich ganz entspannt unterhalten können. Halten Sie hierzu Fotos und Erinnerungsstücke bereit – das regt zu schönen Gesprächsthemen an. Bleiben Sie tolerant, statt rechthaberisch zu werden. Gemeinsame Aktivitäten stärken die Harmonie: Raclette- oder Fondueessen sind dafür ideal. Oder Sie gestalten den Abend als ein gemeinsames gemütliches Kochen mit Musik, Geplauder und passenden Getränken. Die Bescherung ist dann der Höhepunkt des Abends.”

Was können wir tun, um Stress-Notfälle zu vermeiden?

- Zeitdruck: Einkäufe frühzeitig erledigen (ggf. dafür frei nehmen), Geschenke über das Internet bestellen, Aufgaben aufteilen (Christbaum-Kauf, Menüplanung, etc.).

- Übersicht verloren: Kurz hinsetzen, tief durchatmen und Checkliste schreiben.

- Überforderung: Konzentration auf das Wichtigste: Was muss unbedingt sein, was kann ich alles weglassen? Um Hilfe bitten, freundlich bleiben.

- Erschöpfung: Wellness-Pause: Trockenbürsten-Massage und heißkalte Dusche: Belebt und macht den Kopf frei.

- Streitende oder quengelige Kinder: Zehn Minuten intensive Zuwendung (vorlesen, spielen, Lied singen, etc.), das sorgt für Abwechslung.

- Streit oder schlechte Stimmung: Spaziergang machen, lustige Begebenheit erzählen, gezielt das Thema wechseln.

- Geschenk vergessen: Einfach einen schönen Gutschein basteln.

- Enttäuschung über ein Geschenk: Tauschpartner suchen, Tauschbörsen im Internet nutzen oder einfach mit dem Kassenbon das Geschenk umtauschen.

- Hektik in der Küche: Neuen Zeitplan absprechen, wer möchte wobei helfen? Einfach Partner, Freunde und Familienmitglieder einbinden und gemeinsam kochen.

- Essen misslungen: Dies passiert auch dem besten Koch mal und ist kein Grund für Stress. Alternativ aus Vorräten etwas zaubern oder kalte Küche servieren. In vielen deutschen Haushalten sind Kartoffelsalat und Würstchen seit Generationen das traditionelle Weihnachtsessen. Viele Rezepte für die schnelle, raffinierte Küche finden sich im Internet.

- Oberste Regel: Flexibel bleiben und positiv denken. Freuen Sie sich auf die Feiertage und planen Sie immer wieder Zeit für Ihre Entspannung ein. So wird es ganz bestimmt ein schönes Weihnachtsfest!“

Kaugummi – Schnelle Hilfe für zwischendurch
Eine Online-Umfrage von Wrigley ergab, dass über 90 Prozent der befragten Bundesbürger zwischen 14 und 49 Jahren Stress aus Ihrem Alltag kennen. Knapp die Hälfte der Befragten glaubt das Kaugummi beim Stressabbau hilft, daher greifen 35 Prozent der Befragten zum Kaugummi. (Wrigley Online-Umfrage 2006). Verschiedene wissenschaftliche Studien bestätigen den Glauben an eine entspannende Wirkung von Kaugummi. Es konnte nachgewiesen werden, dass beim Kauen Hirnbereiche in Schwung kommen, die einen positiven Einfluss auf die Stressbewältigung haben können.

Weitere Informationen über die vielen guten Seiten des Kaugummikauens findet man unter kau-dich-fit.de und bei wrigley.de



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